Blende, Verschlusszeit, Graufilter, Belichtung… Alles Bahnhof oder was?

Nicht jeder der eine neue Kamera kauft, weiss diese auch effektiv einzusetzen. So werden teilweise teure Spiegelreflexkameras im Vollautomat-Betrieb genutzt. Grundsätzlich ist dies ja nicht schlecht. Wenn aber spezielle Effekte gewünscht werden oder das Tageslicht nicht optimal ist oder wenn ohne Blitz photographiert werden soll, dann stösst die Automatik meistens an ihre Grenzen.
Dabei bieten alle Spiegelreflexkameras und auch die teueren Kompaktkameras eine Möglichkeit die Einstellungen selber vorzunehmen. Für alle die das noch nie ausprobiert haben oder für alle die sich wie ich selber die Einstellungen halt schlecht merken können, habe ich einen kleinen Photographen-Guide erstellt. Du kannst diesen hier kostenlos herunterladen und für deine Zwecke nutzen.

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Einige Begriffe kurz erklärt:
Die Blende ist eine (normalerweise mechanische) Vorrichtung an Kameras, mit deren Hilfe der Lichtdurchlass durch das optische System (Objektiv) verändert werden kann. Sie ist meist als Lamellenblende (auch Irisblende genannt) ausgeführt, bei der sich kreisförmig angeordnete Lamellen-Bleche so ineinander verschieben, dass der Lichtdurchlass enger oder weiter und so das einfallende Lichtbündel kleiner oder größer wird.
Als Verschluss wird in der Fototechnik ein lichtdichtes, mechanisch bewegliches Element bezeichnet, das bei einer Kamera im Strahlengang vor der Bildebene liegt. Während der Belichtungszeit wird dieses Element für die Dauer der voreingestellten Verschlusszeit geöffnet, in der das vom Objektiv kommende Licht auf die Bildebene trifft. Nach erfolgter Belichtung schließt sich der Verschluss und schützt bis zur nächsten Aufnahme die lichtempfindliche Schicht des Aufnahmematerials bzw. den digitalen Bildsensor vor ungewolltem Lichteinfall.
Unter der Belichtungszeit (oder Belichtungsdauer, englisch exposure time) versteht man die Zeitspanne, in der ein photosensibles Medium (z. B. Filmbei herkömmlichen Kameras, CMOS- oder CCD-Sensor bei Digitalkameras) zur Aufzeichnung eines Bildes dem Licht ausgesetzt wird. Bei der Fotografiewird die Belichtungsdauer (bzw. Belichtungszeit) oft als „1/15 s“, „1/30 s“ (s für Sekunde) angegeben. Zusammen mit der Blendenöffnung bestimmt dieBelichtungszeit die auf das Medium einfallende Lichtmenge (englisch Exposure value, EV). Eine korrekte Belichtung des Mediums ist abhängig von der Helligkeit des Motivs, der einfallenden Lichtmenge und der Empfindlichkeit des Mediums (ISO-, ASA- oder DIN-Zahl).
Die Brennweite f ist in der Optik der Abstand des Brennpunkts, auch Fokus genannt, von der ihm zugeordneten Hauptebene einerLinse oder eines Hohlspiegels. Bei Sammellinsen und Hohlspiegeln ist die Brennweite positiv, bei Zerstreuungslinsen und Konvexspiegeln negativ. Afokale Linsensysteme haben keine beziehungsweise eine unendliche Brennweite.